Das Wort "Mineral" begegnet uns im Alltag relativ
häufig. Wir trinken Mineralwasser, bezahlen an der
Tankstelle mehr Mineralölsteuer als für den Treibstoff
selbst, werden in Apotheken dazu angehalten, unserem Körper
Mineralstoffe zuzuführen, Supermärkte verkaufen
neuerdings natürliche Mineralsalze usw.
Der Begriff Mineral stammt vom lateinischen Wort "mina"
ab, das für "Schacht" steht.
Wissenschaftlich betrachtet handelt es sich bei Mineralen
um Festkörper, deren chemische Bestandteile nach ganz
bestimmten Strukturen angeordnet sind. Als typische Parameter
weisen sie u.a. eine konkrete Dichte und Härte,
einen genauen Schmelzpunkt und eine bestimmte geometrische
Gestalt - die Kristallform - auf. Diese physikalischen und
chemischen Konstanten unterscheiden Minerale von Gesteinen.
Gesteine sind immer Gemenge von verschiedenen Mineralien.
Als bekanntestes Beispiel sei hier der Granit genannt, der
immer ein Konglomerat der Minerale Quarz, Feldspat und Glimmer
darstellt.
Im Moment sind über 3000 verschiedene Mineralien bekannt,
dazu kommen noch tausende Unterarten (Varietäten).
Nur ein kleiner Teil weist jene Eigenschaften auf, die aus
einem Mineral einen Edelstein
machen: Transparenz, Härte, farbliche Attraktivität
und Seltenheit.
Die bekanntesten Mineralien, die als Edelsteine gelten,
sind: Korund (Saphir und Rubin), Beryll (Smaragd, Aquamarin
u.a.), Granat, Turmalin, Quarz (Amethyst, Citrin u.a.),
Topas, Opal und Zirkon.
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